Georgien
Allgemeines

FLÄCHE: 69.700 qkm.

BEVÖLKERUNGSZAHL: 5.452.000 (1999).

BEVÖLKERUNGSDICHTE: 78 pro qkm.

HAUPTSTADT: Tbilisi (Tiflis). Einwohner: 1.279.000 (1991).

GEOGRAPHIE: Georgien liegt zwischen dem Großen und Kleinen Kaukasus und dem Schwarzen Meer. Das Land grenzt an die Russische Föderation, die Türkei, Armenien und Aserbaidschan. Die höchsten Erhebungen Georgiens sind der Kasbek (5047 m) und der Schchara (5068 m) im Großen Kaukasus. Tiefe Täler, Flußbecken, Kurorte, faszinierende Höhlen, Wasserfälle und subtropische Pflanzen prägen die Landschaft.

STAATSFORM: Präsidialrepublik seit 1995. Verfassung von 1995. Parlament mit 235 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Eduard G. A. Schewardnadse, seit März 1992. Regierungschef: Georgi Arsenischwili, seit 2000. Seit 1991 unabhängiger Teilstaat der GUS.

RELIGION: Überwiegend Christentum (georgisch-orthodox), Islam, jüdische Minderheit.

SPRACHE: Amtssprache ist Georgisch. Russisch wird ebenfalls gesprochen, daneben Armenisch und verschiedene Regionalsprachen wie Ossetanisch (Südossetien), Abcharisch und Assyrisch.

ORTSZEIT: MEZ + 3 (UTC + 4).

NETZSPANNUNG: 220 V, 50 Hz.

POST- UND FERNMELDEWESEN:  

Telefon: Selbstwählferndienst nur nach Tbilisi (Ortsnetzkennzahl 032), die Leitungen sind jedoch überlastet und Verbindungen, wenn sie zustande kommen, schlecht.

Landesvorwahl: 995. Ferngespräche ins Ausland sind in Georgien nur über das Fernamt möglich, meist lange Wartezeiten. Selbstwählferndienst steht jedoch in die GUS zur Verfügung. Besucher, die bereit sind, mehr als die Vermittlungsgebühr zu bezahlen, erhalten oft einen besseren Service. Geschäftsleute weichen zunehmend auf Satellitenfunkverbindungen aus. Das Metechi Palace Hotel hat eine Verbindung über Satellit.

Mobiltelefon: Mobilfunkgesellschaften umfassen Geocell Limited (GSM 900; Internet: www.geocell.com.ge), Ibercom Ltd (GSM 1800) und Magti GSM (Dual Band 900/1800; Internet: www.magtigsm.com).

Internet/E-Mail: Hauptanbieter: Sanet (Internet: www.sanet.ge).

Post: Der internationale Postverkehr ist immer wieder unterbrochen, lange Verzögerungen sind die Regel. Sendungen per Einschreiben dauern zwar meist noch länger, gelten aber als sicherer. Briefe sollten am besten direkt bei zentralen Postämtern aufgegeben werden.

Deutsche Welle: Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

 
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