Gesundheit
[1]: Das Malariarisiko ist gering, Malaria tritt nur in der weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax in einigen ländlichen Gebieten zwischen Mai und Oktober auf. Begrenzte Herde wurden hauptsächlich in folgenden Provinzen gemeldet: Al Hoceima, Chefchaouen, Khouribga und Taounate. [2]: In Großstädten ist Leitungswasser normalerweise gechlort und relativ ungefährlich, kann jedoch u. U. leichte Magenbeschwerden hervorrufen. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher in Flaschen abgefülltes Wasser empfohlen. Außerhalb der Großstädte ist Trinkwasser nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich. Hepatitis A, B und E können vorkommen. Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Gesundheitsvorsorge: In allen Großstädten gibt es gute medizinische Einrichtungen, einschl. Notdienst-Apotheken (manchmal im Rathaus), die außerhalb der üblichen Zeiten geöffnet haben. Die Krankenhäuser bieten in Notfällen für eine geringe Gebühr oder auch kostenlos ärztliche Behandlung. Grundsätzlich keine Kostenrückerstattung für Sachleistungen (Medikamente, ärztliche Behandlung) möglich. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen. |