Gesundheit
[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Näheres im Kapitel Gesundheit (s. Anhang). [2]: Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. [3]: Malaria tritt auf. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax kommt ganzjährig in ländlichen Gebieten vor, die von Touristen selten besucht werden. Hohes Ansteckungsrisiko herrscht in den Staaten Campeche, Chiapas, Guerrero, Michoacán, Oaxaca, Quintana Roo, Sinaloa und Tabasco; mittleres Risiko in den Staaten Chihuahua, Durango, Hidalgo, Jalisco, Nayarit, Sonora und Veracruz. [4]: In den meisten Hotels ist Wasser in Flaschen oder sterilisiertes Wasser aus Trinkwasserhähnen erhältlich. Ist dies nicht der Fall, sollte Wasser vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der größeren Städte nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser zubereiten. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert verzehrt werden. Der Genuß von Schweinefleisch, Mayonnaise, rohen Salaten und Milchprodukten aus ungekochter Milch sollte wegen des erheblichen Risikofaktors vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Hepatitis A und E treten auf. Die durch Mückenstich übertragene Leishmaniase kommt vor. Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt ebenfalls vor. Nähere Information im Kapitel Gesundheit (s. Anhang). Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden möglichst schnell ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Weitere Informationen im Kapitel Gesundheit (s. Anhang). HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Für eine Daueraufenthaltsgenehmigung sind ein Gesundheitszeugnis und ein negativer HIV-Test erforderlich. Gesundheitsvorsorge: Die medizinischen Einrichtungen sind gut, es stehen staatliche und private Krankenhäuser, Ärzte, Kliniken und Apotheken zur Verfügung. Arzneimittel kann man häufig ohne Rezept erhalten, und Apotheker dürfen leichte Erkrankungen und Verletzungen behandeln. Da Mexiko City relativ hoch liegt, kann es sein, daß Besucher eine Akklimatisationszeit benötigen. Die Stadt hat außerdem hohe Smog-Meßwerte, was ebenfalls bedacht werden sollte. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen. |