FLUGZEUG: Lufthansa (LH) ist die bekannteste innerdeutsche Fluggesellschaft. Zusätzlich gibt es eine Reihe regionaler Luftverkehrsgesellschaften, die im Auftrag von Lufthansa fliegen. Frankfurt/M. ist der wichtigste Flughafen im innerdeutschen Flugverkehr. Fast alle Flughäfen können von hier aus innerhalb von durchschnittlich 50 Minuten erreicht werden. Neben den oben aufgeführten Flughäfen gibt es im innerdeutschen Flugverkehr noch weitere kleinere Flughäfen. Im Sommer werden Verbindungen durch Bedarfsflugdienste mit festen Abflugzeiten nach Helgoland, Sylt und einigen Ostfriesischen Inseln angeboten. Darüber hinaus stehen auf Anforderung auch Taxiflugdienste zwischen allen Verkehrsflughäfen zur Verfügung. SCHIFF: Schiffsverkehr auf Flüssen, Seen und an der Küste im Linienverkehr: (a) auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Neckar, Oder, Rhein, Saale und Weser; (b) von den Ostseehäfen aus entlang der Ostseeküste und zu den Ostseeinseln; (c) Seebäderdienst von Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Wilhelmshaven und weiteren Orten an der Nordseeküste zu den Friesischen Inseln und nach Helgoland; (d) auf dem Ammersee, Bodensee, Chiemsee, Königssee, Rursee, Starnberger See sowie auf dem Wannsee und dem Müggelsee in Berlin. Autofähren verkehren regelmäßig zwischen verschiedenen Häfen der Ostseeküste im In- und Ausland. Zusätzlich werden Sonderfahrten auf allen befahrbaren Wasserwegen angeboten. Die Köln-Düsseldorfer (Internet: www.k.-d.com) bietet Flußkreuzfahrten auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Neckar, Rhein und Saar an. Außerdem werden von der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG Tagestouren auf Rhein und Mosel angeboten. Die Reederei Hapag-Lloyd (Internet: www.hapag-lloyd.de) bietet in den Sommermonaten 7 bis 21tägige Kreuzfahrten auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Oder, Peene und Rhein an. Die Stern- und Kreisschiffahrt Reiseflotte GmbH in Berlin (Tel: (030) 536 36 00) bietet rund um Berlin 30 Linien- sowie Ausflugsfahrten an. Der Verbund Vereinigter Schiffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) mit der Bodensee Schiffsbetriebe GmbH (BSB) und der Schweizerischen Bodensee Schiffahrtsgesellschaft AG (Internet: www.bsb-online.com oder www.bodenseeschiffahrt.de) bieten mit einer Flotte von rund 40 Schiffen im Sommer einen Linienschiffsverkehr, Sonder- und Ausflugsfahrten und einen Autofährverkehr in die Schweiz und nach Österreich an. Bestimmte Ermäßigungen sind erhältlich. BAHN: Das Streckennetz der Deutschen Bahn (Internet: www.bahn.de) umfaßt ca. 42.000 km. Der bereits begonnene Aufbau eines Schnellbahnnetzes von 3200 km soll bis 2010 abgeschlossen sein. InterCityExpress-, InterCity-, EuroCity- und InterRegio-Linien sind bezüglich Ankunfts- und Abfahrtszeiten weitgehend aufeinander abgestimmt. Durch das InterCity-Netz werden über 50 Städte mit InterCity-Zügen im Stundentakt bedient. Berlin ist mittlerweile vollständig in das IC-/EC- und ICE-Netz eingebunden. Es stehen mehrere InterCity-Linien und eine ICE-Verbindung zur Verfügung, die jeweils im Ein- bis Zwei-Stundentakt verkehren, darunter die Linien Berlin – Frankfurt/M. – Karlsruhe, Berlin – Köln – Basel, Berlin – Frankfurt/M. – München (ICE) sowie Hamburg – Berlin – Dresden mit durchgehender Verbindung nach Prag. Die ICE-Sprinter verkehren nonstop auf folgenden Strecken: Frankfurt/M. – Berlin, Stuttgart – Berlin, Mannheim – Berlin, Frankfurt/M. – Hannover, Wiesbaden – Hannover, Frankfurt/M. – Hamburg, Wiesbaden – Hamburg, Mannheim – Hamburg, Karlsruhe – Hamburg und Frankfurt/M. – München. Es besteht Reservierungspflicht, Inhaber von Jahresnetzkarten können Sprinter ohne Aufpreis benutzen. Der reservierungspflichtige Business-Zug Metropolitan mit drei bedürfnisorientierten Sitzplatzbereichen (Arbeiten, Ruhe, Unterhaltung) verkehrt täglich zwischen Köln und Hamburg mit Zwischenstops in Düsseldorf und Essen. Der IC Königssee fährt von vielen Städten in Norddeutschland umsteigefrei an den Chiemsee und weiter bis ins Berchtesgadener Land mit Fahrradtransport ab Saisonbeginn Ende März (Reservierung nötig). Der UrlaubsExpress fährt zwischen Dezember und April von Hamburg, Dortmund und Berlin zu Wintersportorten in Österreich, Italien und der Schweiz, zwischen Mai und Oktober von Hamburg, Dortmund, Berlin, Stuttgart und München nach Österreich, Italien und Ungarn. Die InterRegio-Linien, die schnelle Verbindungen zwischen regionalen Zentren schaffen, verkehren im 2-Stundentakt (Strecken in Westdeutschland) bzw. 2- bis 4-Stundentakt in den fünf neuen Bundesländern. Das Schienennetz der Bahn wird durch zahlreiche regionale Verkehrsgesellschaften ergänzt. Verpflegung: Alle ICE-/EC-/IC-Züge und viele Schnellzüge im innerdeutschen und internationalen Fernverkehr bieten Zugrestaurants, Buffetwagen oder eine fahrbare Minibar. Schlafwagen: Viele Schlafwagen im internationalen Verkehr sind mit Duschen und Klimaanlagen ausgestattet. Bettplatzreservierungen sollte man im voraus vornehmen. Einige Züge haben Liegewagen. Bei der Sitzplatzreservierung in EuroCity-, InterCity- und InterCityExpress-Zügen sollte man angeben, ob man im Großraum- oder Abteilwagen sitzen möchte. In ICEs stehen Kleinkinderabteile mit Spielzeug und Wickeltischen zur Verfügung (Reservierung im voraus). Fahrradmitnahme ist in ca. 60% der Fernzüge möglich, eine Fahrradkarte und eine Stellplatzreservierung pro Rad werden dafür benötigt. Fahrradverleih: Die DB bietet an ca. 260 Bahnhöfen ihren Kundendienst »Fahrrad am Bahnhof« an. Fahrgäste, die mit der Bahn anreisen, bezahlen eine verbilligte Leihgebühr. Weitere Informationen von der Radfahrer-Hotline der DB (Tel: (0180) 319 41 94; März-Nov.). Bahn&AutoMietwagenService: An allen ICE-Halten und in vielen weiteren Städten stehen Mietwagen am Bahnhof bereit. In 45 Städten sind Autovermieter mit einer eigenen MietwagenStation direkt am Bahnhof vertreten, an über 80 Bahnhöfen ist der MietwagenService im DB-Reisezentrum erhältlich. Bergbahnen: In den bekanntesten Bergregionen kann man mit Drahtseilbahnen, Sesselliften oder Zahnradbahnen fahren. Detaillierte Informationen über Strecken, Fahrpläne, Fahrpreise und Ermäßigungen erteilen alle DB-Agenturen, örtliche Reisebüros, die Fremdenverkehrsämter sowie die Generalvertretung der Deutschen Bahn AG in Österreich, DB Reise & Touristik, Bösendorferstraße 2/I, A-1010 Wien. Tel: (01) 503 94 06. Fax: (01) 503 94 06 70. (E-Mail: deutsche.bahn.austria@netway.at) und die Generalvertretung der Deutschen Bahn AG in der Schweiz, DB Reise & Touristik, Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel. Tel: (061) 690 12 15, 690 11 11. Fax: (061) 690 11 03. Nachfolgend die wichtigsten Fahrkarten und Ermäßigungen. Einige dieser Karten sind nur in Deutschland erhältlich. Für EuroCity- und InterCity-Züge wird ein besonderer Zuschlag erhoben. FD- und D-Züge halten auch an Bahnhöfen kleinerer Städte. Für diese Züge wird kein Zuschlag erhoben. Sparpreis: Für Hin- und Rückfahrt an einem Wochenende oder über ein Wochenende hinaus innerhalb eines Monats. Supersparpreis: Für Hin- und Rückfahrt an einem Samstag oder über ein Wochenende hinaus innerhalb eines Monats (außer freitags und sonntags sowie an Spitzenverkehrstagen). Euro Domino: EURO DOMINO-Netzkarten, die eine flexible Reiseplanung ermöglichen, gibt es für insgesamt 28 europäische Länder. Sie müssen jeweils vor Reiseantritt im Wohnsitzland erworben werden und sind unter Vorlage des Reisepasses oder eines gültigen Ausweises auf Bahnhöfen und von bestimmten Reisebüros erhältlich. Personen über 26 Jahren können die Netzkarten für Reisen in der 1. und 2. Klasse, junge Leute unter 26 nur für die 2. Klasse erhalten. Personen bis zum vollendeten 26. Lebensjahr erhalten die Netzkarte verbilligt. Kinder zwischen 4-12 Jahren bezahlen die Hälfte für eine Netzkarte und erhalten 50% Ermäßigung. Kinder unter 4 Jahren fahren gratis. Die deutsche ED-Netzkarte ist auf dem gesamten Netz der Deutschen Bahn gültig, alle zuschlagpflichtigen Züge, einschließlich des InterCityExpress, können ohne Aufpreis benutzt werden. Autoreisezüge sind davon ausgenommen. In Zügen mit obligatorischer Sitzplatzreservierung muß eine geringe Reservierungsgebühr entrichtet werden. Für Liege- und Schlafwagen gelten die normalen Zuschläge. InterRail: Gültig für junge Leute unter 26 Jahren. Europa wurde in acht Zonen von A bis H aufgeteilt, und der Paß gewährt beliebig viele Fahrten innerhalb der gewählten Zonen. Es gibt vier Netzkarten. 50% Ermäßigung werden im Wohnsitzland für die Strecke vom Abfahrtsbahnhof zur Grenze und umgekehrt sowie für Transitstrecken gewährt. Der InterRail-Paß ist nur für die 2. Klasse erhältlich und berechtigt nicht zur Benutzung bestimmter Schnellzüge (darunter der X2000 in Schweden, der Pendolino in Italien und der AVE in Spanien) bzw. erfordert einen Preisaufschlag (der deutsche ICE und der französiche TGV). InterRail 26+: Unbegrenzte Reisemöglichkeit mit der Bahn in 30 europäischen Ländern für Leute ab 26 Jahren. Die Karte ist für 22 Tage oder 1 Monat erhältlich. Einige Schnellzüge verlangen einen Preisaufschlag. Kinder von 4-11 Jahren fahren zum halben Preis. Twen Ticket: Die Fahrkarte ist für Personen unter 26 Jahren erhältlich, maximal 2 Monate gültig und bietet bei 2. Klasse-Bahnfahrten und Schiffspassagen innerhalb Deutschlands und im europäischen Ausland (einschließlich Marokko) Ermäßigungen. Zuschläge und Reservierungen sind nicht inbegriffen, bestimmte Züge oder Tage sind von dem Angebot ausgenommen. BahnCard: Ermöglicht ein Jahr lang Fahrten zum halben Preis wahlweise in der 1. oder 2. Klasse auf fast allen Strecken der Deutschen Bahn. Zusätzlich zur BahnCard gibt es Ermäßigungen für Ehepaare, Familien, Senioren und junge Leute. RailPlus: BahnCard-Inhaber erhalten 25% Ermäßigung bei Reisen in 25 europäische Länder gegen einen geringen Aufpreis auf die reguläre BahnCard. Zusätzliche Ermäßigung für Senioren. Rail Europ Senior (RES): Für Senioren ab 60 mit BahnCard bzw. Umweltticket in Österreich und Halbpreisabo in der Schweiz; gilt 1 Jahr, jedoch höchstens bis zum Ablaufdatum von BahnCard/Umweltticket/Halbpreisabo. Gewährt 30% Ermäßigung in 25 europäischen Ländern. Euro-Mini-Gruppe (Zoom): Eine Hin- und Rückreise für Gruppen von 2-5 Personen, darunter mindestens ein Jugendlicher unter 16 Jahren und 1 Erwachsener. 2 Monate in 19 europäischen Ländern gültig. 25% Ermäßigung für Erwachsene, 50% für Jugendliche. Guten-Abend-Ticket: Zwischen 19.00 und 03.00 Uhr, samstags ab 14.00 Uhr kann das gesamte DB-Streckennetz zum günstigen Einheitspreis benutzt werden (wenige Ausnahmen). Aufpreis freitags bis sonntags. Kinder zwischen 6 und 11 Jahren zahlen die Hälfte der Festpreise und des Aufpreises. BUS/PKW: Deutschland verfügt über ein hochmodernes Autobahnnetz von rund 11.000 km. Die Benutzung ist bislang gebührenfrei, die Einführung einer Straßengebühr für Autobahnen und Bundesstraßen ist jedoch im Gespräch. Das Gesamtstraßennetz umfaßt rund 630.000 km. Bleifreies Benzin ist an jeder Tankstelle erhältlich. Der Pannendienst des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC) (Internet: www.adac.de) leistet Hilfe rund um die Uhr in ganz Deutschland, in den neuen Bundesländern sind darüber hinaus der Auto Club Europa (ACE) und der Allgemeine Deutsche Motorsportverband (ADMV) zuständig. Die ADAC-Pannenhilfe ist bundesweit einheitlich unter der Rufnummer (0180) 2 22 22 22 (gebührenpflichtig), für Mobilfunk (alle Netze) ohne Vorwahl unter 22 22 22 erreichbar, den ADAC-Notruf erreicht man unter Tel: (089) 22 22 22. Der ADAC unterhält außerdem einen Hubschrauber-Notdienst. Die Hilfeleistungen stehen Mitgliedern dieser und ähnlicher Organisationen kostenlos zur Verfügung, die Materialkosten sind jedoch zu erstatten. An Autobahnen stehen Notrufsäulen zur Verfügung. Bei Anrufen sollte ausdrücklich die »Straßenwachthilfe« verlangt werden. Für den Polizeinotruf und die Unfallrettung wählt man die Rufnummer 110 oder 112 (Feuerwehr). Ein telefonischer Info-Service mit aktuellen Informationen zu Staus, Straßenzustand, Baustellen usw. steht unter der Rufnummer (0180) 510 11 12 (gebührenpflichtig) zur Verfügung. Genaue Auskünfte über Tankstellen, Raststätten und Motels an den Autobahnen finden sich im Prospekt »Autobahn-Service«, der bei der DZT angefordert werden kann, oder im Internet (www.tank.rast.de). Fernbus: Autobuslinien der Omnibus-Verkehrsgesellschaft Bahn/Post und anderer Unternehmen ergänzen den Schienenverkehr. Die Busse fahren hauptsächlich in Dörfer und Kleinstädte, die nicht an das Bahnnetz angeschlossen sind. Es gibt nur wenige Langstreckenbusse. Eurolines-Busse der Deutschen Touring GmbH (Adresse s. Reiseverkehr – International) bietet Liniendienste auf touristisch interessanten Strecken, z. B. der Romantischen Straße (Wiesbaden/Frankfurt/M. – München/Füssen) und der Burgenstraße (Mannheim/Heidelberg – Rothenburg o. d. T. – Nürnberg). Taxis: Stehen überall zur Verfügung. Es werden Wartegebühren und andere Zuschläge verlangt. Alle Taxis haben Taxameter. Mietwagen: Firmen wie Autohansa, Avis, Europa Service, Hertz, Sixt-Budget, Severin & Co und SU InterRent verleihen Kraftfahrzeuge für einen Mindestzeitraum von 24 Stunden. Buchungsbüros stehen an allen Flughäfen, in Städten und an über 40 Bahnhöfen zur Verfügung. Die Preise richten sich nach dem Wagentyp. Mehrwertsteuer in Höhe von 16% kommt hinzu. In den größeren Städten kann man auch Wagen mit Chauffeur mieten. Auf Anfrage wird ein Wagen am Flughafen, Bahnhof oder Hotel bereitgestellt. Treibstoff kann an Tankstellen nicht immer mit Kreditkarte bezahlt werden. Mehrere Fluggesellschaften (einschließlich Lufthansa) bieten »Fly & Drive« an. Weitere Auskünfte von der DZT. Automobil-Clubs: Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) aus München (Internet: www.adac.de) und der Frankfurter Automobilclub von Deutschland (AvD) (Internet: www.avd.de) haben Informationsschalter an den wichtigsten Grenzübergängen und Geschäftsstellen und Vertretungen in allen größeren Städten. Mitgliedern angeschlossener ausländischer Automobil-Clubs wird technische Hilfe geleistet. Landkarten und Reiseführer können in den Büros der Organisationen erworben werden. Auch Schneeketten können gemietet werden. Der ADAC-Reiseruf benachrichtigt Autofahrer in Notfällen mit Radiodurchsagen. Auf allen Sendern werden ganzjährig Straßenverkehrsberichte ausgestrahlt. Verkehrsbestimmungen: Die Verkehrszeichen sind den internationalen Zeichen angepaßt. Höchstgeschwindigkeiten: Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften: 100 km/h; Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 130 km/h, jedoch kein generelles Tempolimit. Für Pkw mit Anhänger (z.B. Wohnwagen) gilt auf Straßen und Autobahnen höchstens 80 km/h. In Ostdeutschland ist das Tempolimit auf Autobahnen seit dem 1. Jan. 1993 offiziell aufgehoben, regionale Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ausgeschildert. Kinder unter 4 Jahren müssen im Kindersitz, Kinder bis 12 Jahren auf einem Kindersitzkissen auf dem Rücksitz Platz nehmen, und dürfen nicht auf dem Vordersitz mitgenommen werden. Anschnallpflicht besteht auf Vorder- und Rücksitz. Es besteht Helmpflicht für Motorradfahrer. An ausländischen Kraftfahrzeugen muß das Nationalitätszeichen des Heimatlandes angebracht sein. Es empfiehlt sich, stets für einen vollen Tank zu sorgen. Wer mit leerem Tank auf der Autobahn liegenbleibt, kann gebührenpflichtig abgeschleppt und bestraft werden. Warndreieck und Verbandskasten müssen mitgeführt werden. Promillegrenze: 0,5. Anmerkung: Seit 1. Februar 2001 ist die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt. Unterlagen: Nationaler oder internationaler Führerschein und nationale oder internationale Zulassung sind ein Jahr gültig. Eine Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Mitnahme der Internationalen Grünen Versicherungskarte wird empfohlen. Ohne diese Karte kann man in Deutschland nur den gesetzlichen Mindestversicherungsschutz in Anspruch nehmen, durch die Grüne Karte wird dieser zur Höhe des eigenen Versicherungsschutzes aufgestuft. STADTVERKEHR: In allen Städten gibt es ausgezeichnete öffentliche Verkehrsmittel. In den Großstädten verkehren auch Straßen-, U- und S-Bahnen sowie Vorortzüge. Tages- und Sammelkarten können im voraus gekauft werden. In vielen Großstädten kauft man die jeweils benötigten Fahrkarten vor dem Betreten des Busses, der Straßen-, U- oder S-Bahn an Automaten an den Haltestellen. Sehr viele öffentliche Verkehrsmittel sind schaffnerlos. Es gibt aber regelmäßige Fahrscheinkontrollen, und Fahrgäste ohne gültige Fahrkarte müssen in der Regel auf der Stelle eine Strafe bezahlen. Zahlreiche Fahrpläne und Broschüren stehen dem Reisenden zur Verfügung. Berlin: Das Berliner Nahverkehrssystem ist ausgezeichnet und umfaßt ein ausgedehntes Buslinien- sowie U- und S-Bahnnetz, das durch die Regionalbahn der Deutschen Bahn AG, die Straßenbahn im Ostteil der Stadt sowie die Fährschiffe der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) (Internet: www.bvg.de) und die Ost-Berliner Stern- und Kreisschiffahrt (im Linienverkehr) ergänzt wird. Mit der Tageskarte (bis 03.00 Uhr des folgenden Tages gültig) kann man beliebig viele Fahrten auf dem gesamten Buslinien-, U- und S-Bahnnetz sowie der BVG-Schiffslinie unternehmen. Ausgenommen sind die BVG-Ausflugsbuslinien. Mit der Kombi-Tageskarte hat man freie Fahrt mit U- und S-Bahn, Bus und den Schiffen der Kreis- und Sternschiffahrt. Die 30-Stunden-Gruppenkarte ermöglicht bis zu zwei Erwachsenen mit maximal drei Kindern Fahrten in Bussen und Bahnen der Region. Mit den regulären Linienbussen 100 und 200 (das auch den neueren Teil Berlins einschließt) kann man eine Stadtrundfahrt vom Bahnhof Zoo durch die gesamte Innenstadt vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten bis zum Bezirk Prenzlauer Berg unternehmen. Weitere Informationen von den Informationsstellen der BVG. FAHRZEITEN: von Berlin (in Std. und Min.) zu anderen deutschen Großstädten:
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