Kenia
Reiseverkehr - National

Hinweis: Die Gewaltkriminalität in Kenia, besonders in den Großstädten, ist sehr hoch. Reisende sollten sich dementsprechend vorsichtig verhalten. Wegen beträchtlicher Sicherheitsrisiken sollten Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias sowie in die Küstenregion nördlich von Malindi vermieden werden.

FLUGZEUG: Kenya Airways (KQ) verbindet Mombasa, die Insel Lamu, Kiwayu, Amboseli, Masai Mara und Samburu mit Nairobi. Es gibt regelmäßige Verbindungen zwischen Nairobi, Malindi und Kiwayu. Regional Air bietet ebenfalls Inlandflüge von Nairobi aus an. Rundreisen zu den Nationalparks und zur Küste werden angeboten. Man kann auch Flugzeuge mieten.

Flughafengebühren: Keine.

SCHIFF: Fährverkehr zwischen Mombasa, Malindi und Lamu. Weitere Einzelheiten von den örtlichen Behörden und Reiseveranstaltern. Man kann auch ein traditionelles kenianisches Segelschiff (dhow) in Mombasa, Malindi und Lamu mieten. Bei dieser Reiseart sollte man ausreichende Wasser- und Lebensmittelvorräte mitnehmen.

BAHN: Die Kenya Railways Corporation betreibt Passagierzüge zwischen Mombasa und Nairobi. Normalerweise fahren die Züge über Nacht, die Fahrt dauert 13-14 Std. Es gibt auch Nebenstrecken, die Taveta und Kisumu an das Passagiernetz anschließen. Ein Nachtzug verkehrt täglich in beiden Richtungen zwischen Nairobi und Kisumu (14 Std. Fahrzeit). Die Züge sind im allgemeinen modern und haben Speisewagen. Es gibt drei Klassen: Wagen 1. Klasse sind äußerst bequem mit 2-Bett-Abteilen, Einbauschrank usw; die der 2. Klasse sind einfacher, aber komfortabel; die der 3. Klasse sind einfach. Der Speisewagen-Service auf der Strecke Nairobi-Mombasa wird selbst hohen Ansprüchen gerecht. Schlafwagenplätze sollten im voraus gebucht werden. Kinder unter 3 Jahren reisen umsonst, Kinder zwischen 3 und 15 Jahren zahlen die Hälfte.

BUS/PKW: Linksverkehr. Alle Hauptstraßen sind asphaltiert, die Nebenstraßen werden ständig verbessert, vor allem im Nordwesten. In weiten Teilen des Nordens ist das Straßennetz nicht besonders gut. Da die Beschichtung der Nebenstraßen sehr von der der Hauptstraßen abweicht, sollte man vorsichtig sein, wenn man die Schnellstraßen verläßt, vor allem in der Regenzeit. Tankstellen findet man an den meisten größeren Straßen. Die Kilifi-Brücke, die Mombasa mit Malindi verbindet, bietet eine gute Alternative zur Kilifi-Fähre. Busse und Minibusse (Matatu) privater Unternehmen verkehren auf Lang- und Kurzstrecken. Die Fahrpreise der Busse und Minibusse sind ähnlich, Busse sind jedoch im allgemeinen das sicherere Verkehrsmittel. In einigen Städten haben Busse und Minibusse dieselben Endbahnhöfe. Taxi: In Kenia verkehren gute Langstreckentaxis, die bis zu sieben Personen befördern können. Am besten ist dieser Service zwischen der Hauptstadt und Mombasa sowie Nakuru. An der Küste sind Taxis und Minibusse die günstigsten Verkehrsmittel. Touren und Safaris: Unzählige Reiseunternehmen in Nairobi bieten Rundreisen zu den Safariparks und anderen Sehenswürdigkeiten an. Vor der Buchung sollte man genau feststellen, was für den Inklusivpreis geboten wird. Weitere Informationen sind erhältlich von der Kenya Association of Tour Operators (KATO), PO Box 48461, KE-00100 Nairobi (Tel: (2) 71 33 48 oder 71 33 86. E-Mail: info@katokenya.org; Internet: www.katokenya.org). Mietwagen: In Mombasa, Nairobi und Malindi kann man in einigen Reisebüros Wagen mit oder ohne Chauffeur mieten. Dies kann teuer sein, man sollte vor allem das Kilometergeld der einzelnen Firmen vergleichen und nur Wagen mit Allradantrieb in Betracht ziehen.

Unterlagen: Der nationale Führerschein reicht bei Besuchen bis zu 30 Tagen aus. Für ausländische Fahrzeuge (außer in Uganda oder Tansania zugelassenen Fahrzeugen) muß beim Zulassungsamt (Registrar of Motor Vehicles) in Nairobi eine Genehmigung (International Circulation Permit) eingeholt werden. Unter Vorlage der Zoll- und Versicherungspapiere wird diese kostenlos ausgestellt. Ein internationaler Führerschein wird dringend empfohlen, ist jedoch gesetzlich nicht vorgeschrieben. Weitere Informationen vom Zulassungsamt in Nairobi.

Anmerkung: Das Auswärtige Amt rät bei PKW-Reisen in die nördlichen Landesteile Kenias sowie in die Küstenregion nördlich von Malindi, in einem bewachten Konvoi mitzufahren. Am sichersten reist man in diese Gebiete per Flugzeug.

STADTVERKEHR: Nairobi hat ein gut funktionierendes Busnetz. Man kann nur Einzelfahrscheine beim Schaffner kaufen. Es verkehren auch Minibusse (Matatu), die jedoch häufig sehr überladen sind. Die Taxis von Kenatco sind zuverlässig. Die älteren Taxis mit dem gelben Streifen haben keine Taxameter, und der Fahrpreis sollte im voraus vereinbart werden. 10% Trinkgeld ist üblich. Taxis können nicht auf der Straße angehalten werden.

FAHRZEITEN: von Nairobi zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):


 FlugzeugBahnPkw/Bus
Kisumu1.0514.007.00
Malindi0.45-8.00
Mombasa1.0014.006.00
Lamu1.30-13.00*
Diani1.30-7.00
Nakuru0.305.003.00
Eldoret1.159.007.00
Masai Mara0.30-5.00
Amboseli0.30-3.00
Anmerkung: [*] Inkl. Fahrt mit der Fähre.

 
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