Besonders zu empfehlen sind Donau-Kreuzfahrten auf einem von zwei modernen Luxusdampfern (für je 236 Passagiere), die durch sieben Länder die Donau hinabfahren. Die Reise beginnt in Passau oder Wien und endet in Ruse (Ostbulgarien). Landgänge gehören zum Angebot. Nach Beendigung der Donaufahrt kann man entweder per Bus eine Bulgarien-Rundreise machen oder am Schwarzen Meer oder in den Bergen seinen Urlaub fortsetzen. Wanderurlaub wird immer beliebter. Man kann auch mit dem Pferdewagen oder der Schmalspurbahn über Land fahren. In Plovdiv und in der Museumsstadt Koprivstiza (östlich von Sofia) werden Mal- und Fotografiekurse veranstaltet. Neben den offensichtlichen Touristenattraktionen gibt es in Bulgarien auch anerkannte Kurbäder und über 500 Mineralquellen mit traditionsreicher Geschichte, die sich für einen »Kurlaub« anbieten. Bulgarien besitzt neun Stätten, die in die UNESCO-Liste der Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Dazu zählen unter anderem der Madara-Reiter, ein in den Fels gehauener Reiter, der mit einem Speer einen Löwen ersticht. Dieses befindet sich auf dem Madara Plateau in der Donauebene. In der Nähe von Boyana, einem Vorortes von Sofia, gibt es die berühmten Wandgemälde, die ebenso Replikate der Ikonen von Konstantinopel enthalten. Die Ivanoho Felsenklöster in der Nähe der Stadt Ruse erstrecken sich über mehr als 5 km und bestehen aus Klosterzellen, Kirchen und Kapellen, die von Einsiedlermönchen zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert in den Fels gegraben wurden. Das Naturreservat am Sreburasee befindet sich nahe der Donau, 16 km westlich der Stadt Silistra.
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