Die SporadenVor der Ostküste des griechischen Festlands liegen die vier Inseln der Sporaden – Skiathos, Skopelos, Alonissos und Skiros. Diese Inselgruppe wird als Ferienziel immer beliebter. Die örtliche Touristenpolizei stellt auf Anfrage eine ausführliche Liste der Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung. SKIATHOS liegt 41 Seemeilen von der Stadt Volos entfernt. Die grüne, idyllische Insel hat über 70 kleinere und große Buchten. Der höchste bewaldete Hügel ist 438 m hoch. Um Skiathos herum liegen neun kleinere Inseln; zwei davon, die Tsougries, bieten sichere Ankerplätze für Boote und Jachten im größten Hafen. Die gleichnamige Haupstadt der Insel ist während der Hauptsaison sehr belebt. Kastro, nordöstlich von Skiathos, ist eine hübsche, alte Stadt. Strände: Koukounaris, Mandraki, Lalaria (Kieselstrand) und Agia Eleni. SKOPELOS liegt 58 Seemeilen von Volos entfernt. Die Insel hat kleine Buchten und goldene Sandstrände. Die Hafenstadt Skopelos hat enge, kopfsteingepflasterte Gassen und ist bedeutend ruhiger als Skiathos. Die farbenfrohen Häuser ziehen sich reihenweise zur Küste hinab. Ganz in der Nähe liegt ein schöner Sandstrand. Sehenswert sind auch die 1927 freigelegte Grabstätte des Staphylos sowie die Kapelle Agios Athanassios, die auf einem antiken Tempel erbaut wurde. Insgesamt gibt es über 350 Kirchen, Kapellen und Klöster auf der Insel. Interessant ist der Altaraufsatz der Christus-Kirche mit den kunstvoll geschnitzten Heiligenminiaturen. Kindersichere Strände mit Sandbänken findet man in Staphylos, ca. 4 km außerhalb der Stadt, ebenso in Limnonari, von Agnondas mit dem Boot erreichbar, in Panormos in einer windgeschützten Bucht sowie in Milia, Elios und Loutraki, dem Hafen von Glossa. Wer Kieselstrand vorzieht, kommt in Agios Konstandinos auf seine Kosten. Die Höhle von Tripiti ist ebenfalls einen Besuch wert. ALONISSOS liegt 62 Seemeilen von Volos entfernt. Die Mitte der Insel ist versunken, und nur einige kleinere Inseln ragen aus dem Meer. Beim Psathoura Felsmassiv sind die Überreste des antiken Alonissos sowie zahlreiche Tropfsteinhöhlen zu besichtigen. Taucher können in den flachen Gewässern Umrisse von Straßen, Häusern und Fenstern ausmachen. Bei ruhiger See kann man die Ruinen auch von der Oberfläche aus erkennen. Die Insel hat nur 10 km Straße, daher sind die besten Verkehrsmittel kleine Motorboote, die zwischen den Inseln, Badestränden und Sehenswürdigkeiten hin- und herfahren. Man teilt sich die Fahrkosten. Die Strände von Palavodimos, Stenivala, Ai-Nikolas und Kalamakia sind ausgezeichnet. Ein Motorboot fährt von der kleinen Hafenstadt Patitiri zum Strand von Kokkinokastro (Fahrzeit ca. 30 Minuten). Auf den unbewohnten Inselchen der Umgebung gibt es schöne, abgelegene Strände. Die Zyklopen-Grotte mit vielfarbigen Stalaktiten und Stalagmiten kann auf der Insel Gioura besichtigt werden. SKIROS liegt 25 Seemeilen von Kimi (auf Euböa) und 118 Seemeilen von Piräus entfernt. Die größte Hafenstadt der Insel ist Linaria. Die Inselhauptstadt Skiros (Horio) erstreckt sich an den Berghängen. Eine Akropolis thront auf der Bergkuppe, die während des Mittelalters in eine Festung umgewandelt wurde. Unterhalb der Festung liegt das Georgkloster (962 gegründet). Strände findet man in der Nähe von Magazia, Molos und Girismata. Schön sind auch die weiter entfernten Strände von Ahili, Aspi, Kalamitsa, Pefkos, Atsitsa, Tris Boukes und Aherounes, die mit dem Auto erreichbar sind – asphaltiert ist jedoch nur die Straße nach Ahili, Aspi und Aherounes. Atsitsa und Pefkos sind eher abgelegene Strände. Fast überall findet man kleine Tavernen in Ufernähe.
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