Dänemark
Wirtschaftsprofil

WIRTSCHAFT: Dänemark ist ein moderner Industriestaat mit stark ausgeprägtem Dienstleistungssektor, der Lebensstandard ist allgemein hoch. Seit den neunziger Jahren hat sich die dänische Wirtschaft, die überwiegend mittelständisch geprägt ist, sehr positiv entwickelt. Die Arbeitslosenquote ist rückläufig (in einigen Landesteilen und Berufen ist sogar bereits ein akuter Mangel an qualifizierten Fachkräften festzustellen), und die staatliche Gesamtverschuldung zeigt sinkende Tendenzen. Mit Hilfe von vorsichtigen Sparmaßnahmen, konjunkturell bedingten gestiegenen Steuereinnahmen und Erlösen aus der Privatisierung öffentlicher Unternehmen wurde 1997 erstmals seit langer Zeit ein ausgeglichener Staatshaushalt erreicht, seitdem werden Überschüsse erwirtschaftet. Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Produktion werden exportiert. Größter Wirtschaftszweig ist die Fertigungswirtschaft, die auf die Einfuhr von Rohmaterialien und Einzelteilen angewiesen ist. Eisen, Stahl und andere metallverarbeitende Sektoren wie der Schiffs-, Maschinen- und Anlagenbau nehmen einen hohen Stellenwert ein, gefolgt von der Elektronikindustrie, Chemie und Biotechnik, pharmazeutischen Industrie, Druck und Papier, Textilien, Möbel und Zement sowie der Nahrungs- und Genußmittelverarbeitung. Der Tourismus spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Erdöl- und Erdgasfunde vor der dänischen Küste haben sich auf die Zahlungsbilanz entsprechend günstig ausgewirkt. Der wichtigste Handelspartner Dänemarks ist Deutschland. Dänemark exportiert nach Deutschland überwiegend Lebensmittel, Möbel, Kleidung, Maschinen und Arzneimittel, während es aus Deutschland Maschinen, Fahrzeuge, Chemikalien und Metallwaren importiert. Die Mehrwertsteuer beträgt 25%. In der Volksabstimmung vom 28.9.2000 hat sich Dänemark mit knapper Mehrheit gegen den Beitritt zur europäischen Währungsunion entschieden.

GESCHÄFTSVERKEHR: Fast alle dänischen Geschäftsleute sprechen Englisch, manche auch Deutsch. Pünktlichkeit wird sehr geschätzt. Die Ferienzeit im Sommer zwischen Mitte Juni bis Mitte August ist für Geschäftsbesuche weniger geeignet. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00/09.00-16.00/17.00 Uhr.

Kontaktadressen: Handelsabteilung der Dänischen Botschaft, Rauchstraße 1, D-10787 Berlin. Tel: (030) 50 50 20 00. Fax: (030) 50 50 20 50. (E-Mail: beramb@beramb.um.dk; Internet: www.daenemark.org)
Wirtschaftsförderung Dänemark - Außenstelle Deutschland/Copenhagen Capacity (Wirtschaftsförderung Kopenhagen), Im Heidkampe 36, D-30659 Hannover. Tel: (0511) 965 18 32. Fax: (0511) 965 18 11. (E-Mail: sc@sorensen-consulting.com; Internet: www.copcap.dk)
Handelsabteilung der Dänischen Botschaft, Führichgasse 6, A-1015 Wien. Tel: (01) 512 79 04. Fax: (01) 513 81 20. (E-Mail: dkembvie@ping.at)
Handelsabteilung des Dänischen Generalkonsulates, Bürglistraße 8, Postfach, CH-8027 Zürich. Tel: (01) 289 30 60. Fax: (01) 289 30 70. (E-Mail: konsulat@denmark.ch; Internet: www.denmark.ch)
Det Danske Handelskammer (Dänische Handelskammer), Børsen, DK-1217 Kopenhagen K. Tel: 33 95 05 00. Fax: 33 32 52 16. (E-Mail: handelskammeret@commerce.dk; Internet: www.commerce.dk)
Deutsch-Dänische Handelskammer, Børsen, DK-1217 Kopenhagen K. Tel: 33 91 33 35. Fax: 33 91 31 16. (E-Mail: ddhk@ahk-daenemark.dk; Internet: www.ahk-daenemark.dk)


 
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