Grönland
Wirtschaftsprofil

WIRTSCHAFT: Hauptexportgüter sind Fisch (vor allem Garnelen) und Fischkonserven, ihr Anteil am Gesamtexportvolumen beträgt 95%. Grönland verließ 1985 die damalige EG aus Protest gegen die Fischereipolitik. Gegen Zahlung eines jährlichen Betrages haben die EU-Mitgliedstaaten weiterhin Fangrechte innerhalb der nationalen Fischereizone. Auf diese Weise werden wegfallende Unterstützungszahlungen zum Teil ausgeglichen. Außerdem erhält Grönland erleichterten Zugang zu den EU-Märkten. In Südgrönland wird Land- und Viehwirtschaft (Schafe und Rentiere) betrieben. Obwohl das Land über beträchtliche Eisenerz-, Uranium-, Zink-, Blei- und Kohlevorkommen verfügt, die in größerem Umfang abgebaut werden sollen, bleibt die Wirtschaft von Finanzhilfen der dänischen Regierung abhängig. Bis 1950 behielt Dänemark ein Handelsmonopol mit Grönland und übt auch heute noch einen großen Einfluß auf den Handelsablauf aus. Die Grönländische Handelsorganisation KNI ist für die Organisation der Bereiche Transport, Versorgung und Produktion zuständig. Haupthandelspartner sind die EU-Länder, vor allem Dänemark, sowie Japan.

GESCHÄFTSVERKEHR: Anzug bzw. Kostüm sind üblich. Dänischkenntnisse sind sehr nützlich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.

KONFERENZEN/TAGUNGEN: Informationen über Konferenzzentren von Greenland Tourism a/s (s. Adressen).

 
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