Liechtenstein
Wirtschaftsprofil

WIRTSCHAFT: Maschinen und Präzisionsgeräte sind die wichtigsten Exportgüter. Der Finanzsektor, der etwa die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes erbringt, ist der am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig; viele ausländische Firmen profitieren von dem strengen Bankgeheimnis und der niedrigen Besteuerung. Liechtenstein hat nur einen kleinen Binnenmarkt und eine positive Zahlungsbilanz. Es herrscht fast Vollbeschäftigung. Das Land wurde 1978 Mitglied des Europarates, 1990 Mitglied der UN und trat 1991 der EFTA bei. Seit 1995 gehört Liechtensteins zum Europäischen Wirtschaftsraum. Wichtigste Handelspartner sind die Mitgliedsländer der Europäischen Union sowie die USA, die Schweiz und Japan. Das Fürstentum bildet zusammen mit der Schweiz eine Zollunion.

GESCHÄFTSVERKEHR: Geschäftsbesuche während der Osterwoche, von Mitte Juli bis Ende August und zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar sollte man vermeiden. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.30-17.00 Uhr. Bei kürzerer Mittagspause wird abends entsprechend früher geschlossen.

Kontaktadressen: Die wirtschaftlichen Interessen Liechtensteins werden i. allg. von den Schweizer Industrie- und Handelskammern vertreten (s. Schweiz).
Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer, Josef-Rheinberger-Straße 11, Postfach 232, FL-9490 Vaduz. Tel: 237 55 11. Fax: 237 55 12. (E-Mail: info@lihk.li)


KONFERENZEN/TAGUNGEN: Einige Hotels haben Konferenzeinrichtungen und geben auch Planungshilfen, darunter das Löwen in Vaduz, der Meierhof in Triesen, das Kulm in Triesenberg sowie Gorfion und Malbuner-Hof in Malbun/Triesenberg und Schaanerhof in Schaan.

 
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